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Kein Bock auf Nachhaltigkeit?

Freitag, 17.04.2009 Noch keine Kommentare

Geschrieben von Sabine Röltgen um 10:56 Uhr in Meldungen, Schulen

Auf der Webseite vom Rat für Nachhaltige Entwicklung steht: PISA-Umwelttest: Schule kann Wissenslücken nicht schließen. Da stellt sich mir die Frage, ob das Aufgabe der Schule ist.... Schule kann ja nicht alles machen, oder? Interessant allerdings ist, daß Jugendlichen die Umwelt schon wichtig ist. Zu diesem Thema gibt es auf der Seite weitere Informationen. Auch die BRAVO hat eine Umfrage zum Thema Umwelt durchgeführt. Was dabei rausgekommen ist, steht auch auf der Seite.

Es gibt auch viele Infos auf englisch. Zum Beispiel Green at Fifteen? Dahinter verbirgt sich eine Studie der OECD. Klickt doch mal rein.

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Geschrieben von Sabine Röltgen um 10:56 Uhr in Meldungen, Schulen

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Schule der Zukunft - Bildung für Nachhaltigkeit

Montag, 6.04.2009 Noch keine Kommentare

Geschrieben von Sabine Röltgen um 14:13 Uhr in Meldungen, Projektideen, Schulen

"Die NRW-Kampagne Schule der Zukunft unterstützt Schulen auf ihrem Weg zu einem zukunftsorientierten Schulleben." Auf der Internetseite können sich interessierte Schulen mit ihren Projekten zur Teilnahme an der Intitiative anmelden.

Was für Projekte das sein können? Jede Schule wählt ihr Schwerpunktthema aus, z.B. Klima und Energie, Konsum und Lebensstile und vieles mehr. Wenn die Proejektphase abgeschlossen ist, werden die Schulen, die ihre Ziele erreicht und den Weg dahin dokumentiert haben, als "Schule der Zukunft" ausgezeichnet.

Tolle Sache finde ich. Gibt's solche Initiativen auch in anderen Bundesländern? Bestimmt!. Wenn Ihr von ähnlichen Projekten wißt, schreibt doch mal.

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Geschrieben von Sabine Röltgen um 14:13 Uhr in Meldungen, Projektideen, Schulen

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Interview Nachhaltigkeit

Montag, 16.02.2009 Noch keine Kommentare

Geschrieben von Sabine Röltgen um 12:01 Uhr in Meldungen, Schulen

Es ist immer gut, mit einem Experten über das Thema Nachhaltigkeit zu sprechen. Ein richtiger Experte ist Dr. Roland Schröder, Global Director für Nachhaltigkeit im Unternehmensbereich Waschmittel bei Henkel:

Frage: Nachhaltigkeit, was ist das eigentlich?

Hr. Schröder: Der Begriff Nachhaltigkeit stammt aus der Waldwirtschaft. Nachhaltigkeit in diesem Zusammenhang bedeutet, daß man nur von den Erträgen des Waldes lebt, ohne die Substanz zu schädigen.

Frage: ..... und heute?

Hr. Schröder: Es gibt viele Definitionen für den Begriff Nachhaltigkeit. Die offizielle stammt aus dem Bericht, den die Brundlandt-Kommission im Auftrag der Vereinten Nationen erstellt hat und lautet: Nachhaltige Entwicklung ist eine Entwicklung, die die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt, ohne zu riskieren, daß künftige Generationen ihre Bedürfnisse nicht befriedigen können. Die "rheinische" Definition lautet: Lasst es uns gut gehen... und unseren Kindern aus.

Frage: .... wie können wir uns das genauer vorstellen?

Hr. Schröder: Häufig spricht man von den drei Säulen der Nachhaltigkeit. Das sind Ökonomie, Ökologie und Soziales - oder im englischen Profit, People, Planet. Mit der Einführung der industriellen Produktionsweise im Laufe des 18. Jahrhunderts - manche sprechen hier von Kapitalismus - stand der wirtschaftliche Erfolg im Vordergrund. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde die soziale Frage, die Bezahlung der Arbeiter und die Arbeitsbedingungen immer wichtiger. Die Umwelt trat erst in den 50er Jahres des letzten Jahrhunderts in das öffentliche Interesse. Allerdings wurden alle drei Faktoren - oder Säulen - isoliert betrachtet. Eine nachhaltige Wirtschaftsweise bedeutet nun, daß alle drei Säulen gesamthaft betrachtet werden und versucht, das ganze System zu optimieren.

Frage: .... geht es auch etwas anschaulicher?

Hr. Schröder: Man kann sich die drei Säulen auch als drei Kreise vorstellen, die die Ökonomie, die Ökologie und das Soziale darstellen. Die Schnittfläche,  wo sich also die drei Faktoren überschneiden, kann man als das Gebiet der Nachhaltigkeit definieren. Eine nachhaltige Wirtschaftsweise bedeutet, daß ich die Fläche aller drei Kreise vergrößern muß, um eine möglichst große Schnittfläche zu erzielen. Ich darf mich in keinem Fall auf nur einen Faktor beschränken.

Frage: Wie wäre es mit einem Beispiel?

Hr. Schröder: Ein ökologisches Waschmittel würde ohne Zweifel den ökologischen Kreis vergrößern. Läßt aber die Leistung nach, schrumpft der soziale Kreis, der den Produktnutzen darstellt. Die Schnittfläche - und damit die von uns definierte Zone der Nachhaltigkeit, wird kleiner.

Frage: Aber würde ein solches Produkt nicht wenigstens der Umwelt helfen?

Hr. Schröder: In der Praxis "Nein". Verbraucher haben die Tendenz, bei mangelhafter Reinigungsleistung einfach stärker zu dosieren. Damit wird der positive Effekt eines Ökoprodukts wieder aufgehoben.  In der Praxis hat das Verbraucherverhalten auch einen viel stärkeren Effekt auf die Umwelt als  die Zusammensetzung des Produkts. Daher ist die Aufklärung des Verbrauchers und seine Information von ganz besonderer Wichtigkeit.

Vielen Dank für das Gespräch

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Geschrieben von Sabine Röltgen um 12:01 Uhr in Meldungen, Schulen

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Herzlich willkommen!

Freitag, 1.08.2008 3 Kommentare (letzter von Sabine Röltgen)

Geschrieben von Sabine Röltgen um 13:24 Uhr in Projektideen

Liebe Workshop-Teilnehmer in Berlin und Heidelberg,

im Namen des Henkel-Teams bedanke ich mich nochmal sehr herzlich für Euer super Engagement. Ihr habt sicherlich gemerkt, daß wir Eure Präsentationen toll fanden und ihre Ergebnisse gern aufgenommen haben. 

Ein Ergebnis der Workshops sehr Ihr hier: Save your future.com! Vielen Dank an die Namensgeber - die Gruppe aus Berlin...;-)).

Was wollen wir mit Save your future? Gute Frage, die möchte ich Euch gern stellen. Am Ende der Projektwoche kam nämlich immer die Frage: Und wie geht es jetzt weiter? Wenn Ihr wollt, HIER.

Wir möchten Euch mit Save your future ein Forum zum Meinungsaustausch bieten. Zur Diskussion und auch zur Präsentation und Weitereintwicklung Eurer Ideen. Ich denke da z.B. an die Familie Sustainy oder den Weg einer Jeans. Ich denke an den Wettbewerb der Schulen und das ITeam und vieles mehr. Unsere Vision ist es, mit Eurer Hilfe die attraktivste und bekannteste Internetseite für Jugendliche zum Thema Nachhaltigkeit aufzubauen. Für Jugendliche, die sich rund um das Thema Nachhaltigkeit informieren, austauschen und auch im "echten" Leben engagieren möchten.

Diese Seite soll Eure Seite sin. Diese Seite wird nur leben, wenn Ihr sie füllt. Wir stehen Euch mit Rat und Tat zur Seite, wenn Ihr das wünscht. Klar, es gibt auch ein paar Regeln. Diese haben wir bei den Blogregeln zusammengefaßt. Wahrscheinlich können wir auch nicht alle Eure Wünsche und Vorstellungen erfüllen. Aber wir können ja schon mal anfangen und hören und lesen, was Euch bewegt beim Thema Nachhaltigkeit.

Wir sind bereit. Wie sieht's bei Euch aus? Save your future!

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Geschrieben von Sabine Röltgen um 13:24 Uhr in Projektideen

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Heiß diskutiert.